Bilderträume und Alltagsbeobachtungen mit Biss: Opposition wider uniforme Staatsnormen – durch die Objektive von Underground- und Amateurfilmern.
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AUFBRUCH 89 - DRESDEN/AUFBRUCH 89 - DRESDEN - EPILOG
12.11.2009 | 14.30 Uhr | Kammerbühne Cottbus

DDR 1989, 62 min/DDR 1990, 30 min
Regie: Thomas Rist, Katja Hofmann, Volker Langhoff, René Jung, Sabine Wittig, Thomas Eichberg
Beginnend am 4. Oktober 1989 dokumentierte ein Studentenkollektiv in Dresden Momente der friedlichen Revolution. Authentische Momentaufnahmen, die mehr erzählen, als alle Rückblicke zusammen. In einem nachträglichen Epilog kommen im Januar 1990 Jene zu Wort, die sich im Oktober noch nicht der Kamera stellen wollten.
BETRIEBLICHER AMATEURFILM
11.11.2009 | 19.00 Uhr | Glad-House-Saal Cottbus

DDR 1958-1990, 77 min
Sechs Kurzfilme
Zur Förderung des Volkskunstschaffens finanzierte die DDR Amateurfilmstudios in Betrieben und Kultureinrichtungen. So entstanden zahlreiche Amateurfilme, u.a. im Amateurfilmclub des Textilkombinates Cottbus oder dem Amateurfilmcentrum Frankfurt/Oder. Kleine Schätze aus längst vergessenen Tagen.
MALER FILMEN MIT SUPER 8
13.11.2009 | 13.00 Uhr | Glad-House-Saal Cottbus

DDR 1984-1989, 81 min
Acht Kurzfilme
Im letzten Jahrzehnt der DDR setzten Maler und andere Bildende Künstler erstmals Super-8-Technik ein, um mit und aus den Schmalfilmen experimentelle Kunstwerke zu schaffen. Undergroundfilme, die seinerzeit nur Insidern in Wohnstuben gezeigt werden konnten.
MEIN 89
12.11.2009 | 20.00 Uhr | Kammerbühne Cottbus
13.11.2009 | 11.00 Uhr | Obenkino Cottbus

Deutschland 2009, 110 min
Regie: Josephine Fridetzky, Ester Amrami, Konrad Kästner, Banu Kepenek, Jöns Jönsson, Stepan Altrichter
Das Jahr 1989, gesehen von sechs Studenten der HFF „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Der Episodenfilm zeigt deren ganz persönliche Erlebnisse und Erinnerungen: Geburt der Geschwister (BRD), Trennung der Eltern (Schweden), eine Montags-Demo (DDR), der erste Regen (Israel), ein besoffener Punk (DDR) und Knight Rider (CSSR). Weltpremiere in Cottbus!
NEUE WEGE AN DER HFF POTSDAM
13.11.2009 | 15.00 Uhr | Gald-House-Saal Cottbus

DDR 1988-1990, 101 min
Fünf Kurzfilme
Gegen Ende der DDR lockerte sich die Kontrolle der Zensurbehörde. An der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg konnten so ungewöhnlich kritische Filme entstehen. Darunter zwei Musikclips der Cottbuser Ostrock-Band „Sandow“ und der Berliner Punkrocker „Die Skeptiker“, sowie der Andreas-Dresen-Film JENSEITS VON KLEIN-WANZLEBEN (1990).
UNABHÄNGIGES KINO
11.11.2009 | 22.00 Uhr | Kammerbühne Cottbus

DDR 1985-1988, 85 min
Vier Kurzfilme
Es war nicht einfach, als „Einzelfilmer“ in den letzten Jahren der DDR: schlechte Technik und die Stasi im Rücken. So drehte Andreas Dresen zur Aufheiterung nach einer Razzia DER KLEINE CLOWN (1985). Etwas freier konnte die Dresdener Filmgruppe „Stativ“ agieren, während im brandenburgischen Rosenwinkel Landkino im Verborgenen blühte.
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